Unsere Erfolgsgeschichte
Wir sehen die Potentiale – aber auch die Herausforderungen von naturbasierten Lösungen für eine zukunftsfähige Entwicklung von Mecklenburg-Vorpommern. Mit unseren Projekten und Ökowertpapieren stellen wir uns der Aufgabe, die Leistungen der Ökosysteme, also von gesunden Biotopen, und auch der nachhaltigen Nutzung sichtbarer zu machen. Damit schaffen wir die Möglichkeit, den Wert dieser Ökosysteme in gesellschaftliche – aber auch private Entscheidungen einzubeziehen.
Unsere Instrumente sind die Ökowertpapiere, die private und öffentliche Investitionen in Ökosystemleistungen ermöglichen – Kommunikations- und Umweltbildungsinstrument gleichermaßen.
Werte sichtbar machen
Wir sehen die Potentiale – aber auch die Herausforderungen von naturbasierten Lösungen für eine zukunftsfähige Entwicklung von Mecklenburg-Vorpommern. Mit unseren Projekten und Ökowertpapieren stellen wir uns der Aufgabe, die Leistungen der Ökosysteme, also von gesunden Biotopen, und auch der nachhaltigen Nutzung sichtbarer zu machen. Damit schaffen wir die Möglichkeit, den Wert dieser Ökosysteme in gesellschaftliche – aber auch private Entscheidungen einzubeziehen.
Unsere Instrumente sind die Ökowertpapiere, die private und öffentliche Investitionen in Ökosystemleistungen ermöglichen – Kommunikations- und Umweltbildungsinstrument gleichermaßen.
Kompetenzen
Wir zeigen die Werte der Ökosysteme mit Hilfe von Ökowertpapieren
Unser fundiertes Wissen aus Ökologie und Ökonomie verknüpfen wir mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und der ausgewiesenen Expertise unserer Vorhabensträger und Partner.
Wir schöpfen Werte
Sozio-ökonomische Entwicklungen in der Region unserer Projekte sind uns ein Anliegen. Mehrwerte generieren und Potentiale nutzen. Unser Wertpapier für den Moorklimaschutz, die MoorFutures, ist bundesweit ankannt. Gemeinsam mit der Waldaktie und dem Streuobstgenussschein fördern sie essentielle Ökosystemleistungen und die Biodiversität und stärken die Region durch Wertschöpfung und spannende Naturerlebnisse für Besucher.
Wir beraten Investoren
Der freiwillige Ausgleich unvermeidbarer Treibhausgasemissionen und ökologisches Engagement ist unser Thema. Wir beraten Investoren und erstellen passgenaue Angebote für private Investoren und Investorinnen sowie Interessierte (Sponsoren).
Wir unterstützen und entwickeln gemeinsam
Gemeinsam setzen wir die Projektideen von Flächeneigentümern, Kommunen, Vereinen und Initiativen um und setzen dabei unser und das Knowhow unserer Partner zielführend ein. Unsere Marken stehen für Ökowertpapiere mit hohem Standard aus Mecklenburg-Vorpommern.
SBTi Version 2.0: Klimaverantwortung jetzt aktiv übernehmen
Mit der Veröffentlichung der SBTi Corporate Net-Zero Standard Version 2.0 im Juni 2026 setzt die Science Based Targets initiative (SBTi) neue Akzente. Im Mittelpunkt bleibt die konsequente Dekarbonisierung von Unternehmen. Gleichzeitig betont die SBTi nun stärker die Verantwortung für laufende Restemissionen (Ongoing Emission Responsibility).
Das bedeutet: Unternehmen sollen ihre Emissionen konsequent reduzieren – und gleichzeitig Verantwortung für die Emissionen übernehmen, die auf dem Weg zu Net Zero heute noch unvermeidbar sind. Als Orientierung nennt die SBTi Investitionen von etwa 20 US-Dollar je verbleibender Tonne CO₂ in wirksame Klimaschutzmaßnahmen.
Genau hier setzt das Kompetenzzentrum Ökowertpapiere an. Es bietet Unternehmen die Möglichkeit, diese freiwilligen Klimaschutzbeiträge transparent und wirkungsvoll einzusetzen. Die Mittel fließen direkt in ausgewählte Klimaschutzprojekte und leisten dort einen konkreten Beitrag zum Klima- und Naturschutz. Unternehmen können nachvollziehbar dokumentieren, welche Projekte sie unterstützen und welche Wirkung ihre Investitionen entfalten.
Das Kompetenzzentrum gibt dabei bewusst keine handelbaren CO₂-Zertifikate aus. Stattdessen steht die Finanzierung realer Klimaschutzmaßnahmen im Vordergrund – transparent, glaubwürdig und im Einklang mit der neuen Ausrichtung der SBTi.
Wer seine Science-Based Targets durch konkrete Klimaverantwortung ergänzen möchte, findet im Kompetenzzentrum Öko-Wertpapiere einen verlässlichen Partner für wirksame Investitionen in den Klimaschutz.
Policy Additionality – Die Rolle freiwilliger Moorfinanzierung entwickelt sich weiter
MoorFutures wurden entwickelt, um freiwillige private Finanzierung für die Wieder-vernässung von Mooren zu mobilisieren. Das Instrument entstand zu einer Zeit, in der großflächige Wiedervernässung weder ein zentraler Bestandteil der Klimapolitik noch Gegenstand umfangreicher öffentlicher Förderprogramme war. Freiwilliges Engage-ment schloss Finanzierungslücken und ermöglichte Projekte, die ohne diese Unter-stützung vielfach nicht realisiert worden wären.
Heute ist die Ausgangslage eine andere. Die Wiedervernässung von Mooren ist zu einer zentralen Klimaschutzmaßnahme geworden. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die Reduzierung der Emissionen aus entwässerten Moorböden eine we-sentliche Voraussetzung für die Erreichung der Klimaneutralität ist. Nationale und eu-ropäische Strategien sowie umfangreiche Förderprogramme tragen dieser Entwick-lung Rechnung.
Mit dieser Veränderung entwickelt sich auch die Rolle freiwilliger Moorfinanzierung weiter.
Die entscheidende Frage lautet heute nicht mehr ausschließlich, ob ein Projekt ohne MoorFutures überhaupt umgesetzt worden wäre. Zunehmend rückt die Frage in den Mittelpunkt, welchen zusätzlichen Beitrag freiwillige Finanzierung innerhalb eines be-reits bestehenden politischen Transformationsprozesses leisten kann. Diese Diskus-sion wird international unter dem Begriff Policy Additionality geführt.
Dabei geht es nicht darum, staatliche Verantwortung zu ersetzen oder politische Ver-pflichtungen zu übernehmen. Vielmehr kann freiwillige Finanzierung dort einen beson-deren Mehrwert schaffen, wo sie die Umsetzung beschleunigt, neue Lösungen erprobt oder Entwicklungen ermöglicht, die ohne dieses Engagement später oder nur einge-schränkt stattfinden würden.
Gerade bei Mooren besitzt Zeit einen hohen klimapolitischen Wert. Jede Wieder-vernässung, die einige Jahre früher erfolgt, reduziert Treibhausgasemissionen früher und unterstützt damit die Erreichung der Klimaziele. Freiwillige Finanzierung kann Pla-nungsprozesse anstoßen, regionale Kooperationen unterstützen, Flächen sichern und Projekte früher in die Umsetzung bringen.
Darüber hinaus entstehen Wirkungen, die über die eigentliche Wiedervernässung hin-ausreichen.
MoorFutures fördern Innovationen. Projekte tragen dazu bei, neue Formen der Palu-dikultur zu entwickeln, Erfahrungen mit Wassermanagement zu sammeln, wissen-schaftliche Methoden weiterzuentwickeln und neue Finanzierungsmodelle zu erpro-ben. Viele dieser Entwicklungen schaffen wichtige Grundlagen für eine spätere groß-flächige Umsetzung.
Ebenso leisten MoorFutures einen Beitrag zur gesellschaftlichen Transformation. Sichtbare Projekte schaffen Vertrauen, erhöhen die öffentliche Aufmerksamkeit für Moorbodenschutz und zeigen, dass Wiedervernässung praktisch umsetzbar ist. Dadurch entstehen Lernprozesse, die sowohl regionale Akteure als auch politische Entscheidungsprozesse unterstützen können.
Auch international entfalten diese Erfahrungen zunehmend Wirkung. Die Zusammen-arbeit mit Partnerländern – beispielsweise beim Aufbau von Fachwissen, der Ausbil-dung von Spezialistinnen und Spezialisten oder der Entwicklung geeigneter Finanzie-rungsinstrumente – zeigt, dass die im Rahmen von MoorFutures gewonnenen Erfah-rungen inzwischen weit über Deutschland hinaus genutzt werden.
Vor diesem Hintergrund erweitert sich auch das Verständnis von Additionalität. Neben den unmittelbaren Emissionsminderungen gewinnen Beschleunigung, Innovation, Wissensaufbau, Demonstrationswirkung und internationale Zusammenarbeit als zu-sätzliche Beiträge freiwilliger Moorfinanzierung an Bedeutung.
MoorFutures entwickeln sich seit ihrer Einführung kontinuierlich weiter. Standard und Methodologie werden regelmäßig überprüft und an neue wissenschaftliche Erkennt-nisse sowie veränderte politische und regulatorische Rahmenbedingungen angepasst. In diesem Zusammenhang wird auch diskutiert, wie Aspekte der Policy Additionality künftig angemessen berücksichtigt werden können. Ziel ist es, die Rolle freiwilliger Moorfinanzierung unter den heutigen Rahmenbedingungen nachvollziehbar zu be-schreiben und ihre Beiträge zur Transformation der Moorlandschaften transparent dar-zustellen.
Hintergrund
Die Waldaktie ist ein Ökowertpapier des Kompetenzzentrum Ökowertpapiere. Mit den Einnahmen werden neue Wälder, „Klimawälder“ angepflanzt und der natürliche Kohlenstoffspeicher Wald in Mecklenburg-Vorpommern weiteraufgebaut. Die Waldaktie wurde 2007 erstmalig angeboten.
Gepflanzt werden standortgerechte und klimaresiliente Laubmischwälder gepflanzt. Das heißt, dass unser Partner, die Landesforstanstalt, bei der Baumartenauswahl z.B. auf die Bodeneigenschaften und die zu erwartende Wasserverfügbarkeit achtet und geeignete überwiegend heimische Baumarten auswählt und pflanzt.
Bis zur Aufforstung durchlaufen alle Klimawälder alle gesetzlich vorgeschriebenen Planungs- und Genehmigungsverfahren. Sobald die Fläche zu Wald geworden ist, ist der Klimawald durch das Landeswaldgesetz M-V als Waldfläche geschützt.


Gut funktionierende Ökosysteme, die uns Menschen sauberes Wasser zum Trinken, Grundstoffe für Medikamente, Nahrungsmittel und Rohstoffe liefern – aber auch unsere Lebensqualität durch ihre Schönheit prägen – sind die Grundlage für das Wohlergehen der Menschen. Für die Funktionsfähigkeit der Ökosysteme ist der Erhalt der biologischen Vielfalt essentiell. Hierzu ist es notwendig die Grundvoraussetzungen, also die Umweltbedingungen zu erhalten.
Unser Handlungsfeld Mecklenburg-Vorpommern ist geprägt von ländlichen Räumen und Ökosystemen, die uns neben z.B. agrarischen Gütern mit einer Fülle von „kostenfreien“ Leistungen versorgen. Zu den „kostenfreien“ Leistungen gehört z.B. die CO₂ Speicherung in Mooren.
Intakte, nasse Moore speichern CO₂ in Form von abgestorbenen Pflanzenresten, dem Torf, im Boden. In Mecklenburg-Vorpommern sind alleine ca. 286.000 Hektar Moorflächen in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt.
Wenn aufgrund der Nutzungweise die Regenerationskraft der Ökosysteme verringert wird, führt dies zu einer Verschlechterung oder sogar zum Verlust an Biodiversität und der Ökosystemleistungen. Dieser Verbrauch führt zu erheblichen Kosten: Aus trockenen Mooren freigesetztes CO₂ muss kostenintentiv mit technischem Aufwand gebunden werden um globale Klimafolgeschäden abzumildern.
Gewässer werden durch hohe Nährstoffeinträge belastet und auch das Grundwasser weißt ungesund hohe Nitratwerte auf, so dass Nitratfilteranlagen installiert werden müssten.
Wir haben uns das Ziel gesetzt, naturbasierte Lösungen anzubieten und arbeiten daran, dass dies zu einer Internalisierung der Kosten führt.
Ökowertpapiere und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE): Vom Kaufen zum Mitgestalten
Ökowertpapiere sind mehr als nur alternative Finanzierungsquellen für Umweltprojekte, sie sind mehr als „Kassenzettel mit Naturbezug“. Folgerichtig wurden die Waldaktie und die MoorFutures bereits in der „Weltdekade der Vereinten Nationen Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ als offizielles Dekadeprojekt ausgezeichnet. Die Logik ist daher nicht: „Ich kaufe ein Zertifikat und fertig“, sondern „Ich verstehe, was dahintersteckt, entscheide mich bewusst und reflektiere die Wirkung!“
Naturbasierte Lösungen, im Falle der Ökowertpapiere also Wälder, Moore, Hecken und Streuobstwiesen, zeigen vielfältige und komplexe Wechselwirkungen. Sie stehen für das Zusammenspielt von Biodiversität und Ökosystemleistungen. Ökowertpapiere regen somit auch das systemische Denken an
Nicht zuletzt provozieren Ökowertpapiere Fragen wie:
- Was ist eigentlich ein Quadratmeter Wald wert?
- Ist ein wiedervernässtes Moor nicht vielleicht wertvoller als ein trockenes?
- Was kosten technische Lösungen mit vergleichbaren Ergebnissen, soweit diese überhaupt denkbar sind?
Sehr viele Projektstandorte der Ökowertpapiere sind vergleichsweise leicht zu erreichen und eigenen sich für eine Exkursion. Diese Standorte sind somit Orte der außerschulischen Bildung.
Mit den genannten Eigenschaften grenzen sich die Ökowertpapiere deutlich von einem „Ablasshandel“ ab. Es gilt eben nicht: „Ich kaufe ein Zertifikat, also darf ich weiter machen wie bisher!“ Es geht um die Vermittlung der gesellschaftlichen Relevanz von Ökosystemleistungen. Nicht nur (ver-)kaufen, sondern erzählen, erklären, begleiten, diskutieren.
Nachhaltigkeitsberichtspflichten und „Ökowertpapiere“
Viele Unternehmen sehen sich steigenden Anforderungen durch Nachhaltigkeitsberichtspflichten gegenüber. Dabei kann die Motivation, sich diesem Themenbereich zu öffnen, aus unterschiedlichen Bereichen herrühren, z. B.:
- Kund*innen fragen verstärkt nach den Klima- und Umweltauswirkungen des Produktes, etwa bei der Herstellung oder dem Gebrauch: Was wollen meine Kund*innen sehen?
- Banken oder Versicherungen machen ihre Bedingungen auch abhängig von der Nachhaltigkeitskultur des jeweiligen Unternehmens: Was wollen meine Bank bzw. meine Versicherung sehen?
- Das Unternehmen ist Teil einer Lieferkette und eine qualitativ hochwertige Nachhaltigkeitsberichtserstattung wird erwartet: Was will mein Konzernkunde sehen?
Für kleinere und mittlere Unternehmen setzt der VSME (Voluntary Sustainability Reporting Standard für SMEs) den freiwilligen Rahmen für Nachhaltigkeitsberichte. Der VSME hilft kleinen und mittleren Unternehmen, Informationen zu Umwelt, Sozialem und Unternehmensführung (ESG: Environmental, Social, Governance) einheitlich, transparent und mit geringem Aufwand darzustellen und in einem Bericht zu konzentrieren. Die Ökowertpapiere können diesen Bericht attraktiv aufwerten.
„Ökowertpapiere“ sind sofort berichtsfähige Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, ohne eigene Messsysteme und ohne komplexe Methodik. Lesen Sie für weitere Einzelheiten das folgende Interview und sprechen Sie uns an.