Wer Hecken pflanzt, sorgt für die Vernetzung des Lebensraums für über 1000 Tierarten wie z.B. Vögel, Reptilien und Insekten, die Nützlinge und Bestäuber sind. Wichtig ist dabei eine strukturreiche Hecke mit unterschiedlichen heimischen Strauch- und Baumarten sowie ein Saum aus Gräsern und Kräutern zu pflanzen. Und Hecken speichern Kohlenstoff aus der Luft in ihrer Biomasse. Abhängig vom Standort erbringen Hecken weitere Ökosystemleistungen: Sie verhindern den Abtrag des Bodens durch Wind, und können sich positiv auf Bodenfeuchte, Bodentemperatur und damit auf die Produktion der Landwirtschaft auswirken.

Über Jahrhunderte prägten Feldhecken Aussehen und Entwicklung der heutigen Kulturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Viele ehemalige Feldheckenstandorte sind durch Flurbereinigungen verloren gegangen.

Vorrangig durch den Menschen angepflanzt, dienten sie vor allem als Abgrenzung der Ackerschläge, zur Gewinnung von Brennholz und Nahrung und als Erosionsschutz. Doch auch die Tier- und Pflanzenwelt profitierte von diesem Lebensraum. Feldhecken bieten bis zu 1.000 Tierarten Unterschlupf! Hier finden sie Nahrung, Brutplätze und Schutz vor Fressfeinden. Feldhecken vernetzen die Landschaft, Wanderwege entstehen, die eine Ausbreitung von Tieren und Pflanzen ermöglichen. Vor allem aber finden Tier- und Pflanzenarten in einer intensiv genutzten Agrarlandschaft einen letzten Rückzugsraum.

Wie wichtig Hecken für uns Menschen sind, beschreibt der HeckenScheck mithilfe der Ökosystemleistungen.

Der HeckenScheck hat das Ziel, in der Landschaft viele neue Hecken entstehen zu lassen.

Klimaschutzleistung
Biodiversität
Klimaanpassung
Erosionsminde­rung
Bestäuber­leistung
Gefördert wird:Neuanlage von Feldhecken
Haupt- Ökosystemleistung:Klimaschutz, Klimafolgenanpassung
Biodiversität:Ja, Biotopvernetzung
Standard:HeckenScheck
Stückpreis:Projektbezogen